Dienstag, 5. Juli 2016

Sossusvlei und Swakopmund

Nach meinem Job in der Heinitzburg habe ich mich im nahegelegenen Chameleon Backpacker einquartiert, dieses ist mit seinem Safari Office Anlaufstelle für viele Backpacker. Klein familiär und total nette Leute überall.

Im Voraus hatte ich eine Camping Tour bei Wild Dogs gebucht nach Sossusvlei, von der ich auch über eine Freundin schon gehört hatte, als zweites wollte ich ja nach Swakopmund hierfür habe ich nur ein Shuttle das mich nach Sawkopmund bringt gebucht. (http://www.wilddog-safaris.de/)
Schon am erste Abend im Hostel hab ich dann die süße Vicky kennen gelernt die aus Berlin kommt und seit 5 Wochen alleine in Südafrika und Namibia unterwegs ist. Um 8:30 ging es dann am 14/06 nach Sossusvlei.Sossusvlei ist eine in dem Namib-Naukluft-Nationnalpark gelegene Wüstenregion.

Erste Tag war eigentlich mit der 400 km langen Strecke voll ausgeplant, unsere Gruppe von 17 Leuten reis gemeinsam in einem der typischen Afrika-Safari-Camp-Bussen und auch deswegen dauert die Fahrt bis spät abends. Angekommen werden die Zelte aufgebaut und abendgegessen.

Zweiter Tag am Morgen geht es schon um 4:30 los zu der Dune45, einer der größten und schönsten Dünen in Sossusvlei, für den Sonnenaufgang. WOW! Unglaublich schön! Wirklich taff und anstrengend dort hoch zu laufen, aber es lohnt sich sehr! Danach kurzes Frühstück und dann mit einem 5km walk durch die Wüste zum dead vlei. Sehr schön da das nicht viele machen und man noch mehr Zeit hat die Natur genauer zu bestaunen, zu lernen und auch zu genießen, denn dieses Naturwunder braucht seine Zeit um verdaut zu werden! Kurze Pause im Camp und dann eine Kleine Wanderung durch den Sesriem-Canyon einen kleinen aber wunderschönen Canyon. Und zum Sonnenuntergang standesgemäß wieder auf die Dünen.

Dritter Tag ist wieder mitfahren und früh Zelte abbauen verplant. Auf dem Heimweg ist die ganze Gruppe von der Idee begeistert zum Sundwoner auf die Heinitzburg zu gehen. So geht der drei Tagestripp mit einem wunderschönen Sonnenuntergang und lecker Essen auf der Heinitzburg zu ende.


17/06 8:30 Abfahrt für zwei Stunden Ausritt im außerhalb von Windhoek. Wäsche waschen, einkaufen, Nevelly treffen.

18/06 6:30 Abfahrt nach Swakopmund mit dem lokalen Shuttle. Ankunft gegen 12 Uhr im Skeleton Beach Backpackers. Nach dem einchecken und einem kurzen Napp bin ich dann zu Fuß etwa 15 min in die Stadt gelaufen. Kleiner Spaziergang durch die Stadt, bisschen Essen einkaufen und auf einen Snack am Pier. Daheim buche ich direkt eine weitere Nacht im Hostel um nicht am nächsten Tag in Hektik auszuarten Abend noch eine Tasse Tee und ein paar nette Gespräche mit Leuten aus dem Hostel und doch stelle ich mir die Frage ob ich hier wirklich 6 Tage sein will.
Die nächsten Tage vergehen wie im Flug. Ich habe ein ganz nette Gruppe Leute kennengelernt und viel Zeit in der Stadt und mit fotografieren verbracht.

Für meinen letzten Tag habe ich eine Ganztagestour geplant. Morgens auf dem Boot an der Küste bei Walvis Bay und gegen Mittag dann zu Sandwich Harbour.



Wilde Flamingos in Walvis Bay



4x4 tour

Wilde Robben in der Lagune vor Walvis Bay




Sandwich Habour







Sossusvlei



Dune 45 bei Sonnenaufgang


Ich habe viele schöne Dinge in Afrika gesehen aber der Sonnenaufngan in Sossusvlei auf der Dune 45 war eines der schönsten Erlebnisse!

Wenn di Sonne aufgeht kommen die Schattenspiele von Düneund Sonne noch deutlicher zur geltung

uNGLAUBLICH SCHÖN



selten so etwas anstrengendes gemacht wie auf diese Düne hoch zu laufen!
Tipp an alle di es noch vor sich haben, LANGSAM und kontrolliert laufen. Wer so wie ich los rennt wird das Tempo nicht halten können und schon nach kurzem außer Atem sein. 


Sesrim Cannyon



Dead vlei

Meine Eindrücke aus Namibia und Afrika.

 Zwangsweise als weiße Frau in Afrika und auch überhaupt als Besucher hier, beschäftigt man sich mit der Geschichte, der Armut und mit der Frage der Auswirkungen der vergangenen Apartheit.
Gerade durch meine Art wie ich hier in Afrika gelebt habe, durch Arbeit und Alltag, wird man sehr nahe mit diesen Fragen konfrontiert. 
Wie es im Leben so ist, man kann sich mit vielem theoretisch beschäftigen, mit dem Kopf analysieren. Doch ist man praktisch damit konfrontiert sieht alles vielleicht doch noch mal anders aus. Denn selten liegt die Realität nur in den Büchern. Armut zu verstehen bedeutet für mich, einen Menschen unabhängig von seinen privaten Verhältnissen kennen zu lernen, diese Person näher kennen zu lernen und schlussendlich auch ins Herz zu schließen. Dann zu sehen wie diese Person lebt, aufgewachsen ist und ihre Familie und deren Umstände kennen zu lernen, DAS bedeutet Verständnis für Armut! Es geht nicht um Mitleid oder Spenden, es geht um Respekt und Verständnis!

In meinem Beruf habe ich das Glück sehr nahe mit den Menschen und deren Kultur konfrontiert zu werden. Als Koch arbeitet man im Team, oft auch sehr eng mehrere Stunden und Tage und auch in Stresssituationen zusammen. Diese Umstände sorgen dafür das man sich schnell auf eine sehr ehrliche, schonungslose Art kennenlernt. Eine weiße Frau mit Kochausbildung aus Deutschland mit einem Haufen schwarzer Männer und Frauen in der Küche, einem farbigen Küchenchef und einem weißen Hotelbesitzer, wenn das nicht die perfekte Vorrausetzung für eine praktische Erfahrung der Gesellschaft in Afrika ist.

Ich liebe meine Jungs mit denen ich zusammen Arbeite und manchmal fühlt es sich fast schon beleidigend an als die weiße Frau bezeichnet zu werden und oft, wenn wir zusammen arbeiten vergesse ich das ich ja ganz anders aussehe als sie und erschrecke fast schon, wenn ich Bilder von uns sehe. Die Hautfarbe spielt keine Rolle mehr, warum auch!?
Und doch, wenn ich auf der Straße einem fremden schwarzen Mann begegne bin ich aus Instinkt vorsichtiger als bei einem weißen. Lange und oft auch jetzt noch, hat mich das wütend gemacht auf mich selbst, jetzt aber weiß ich, dass es grundsätzlich nicht falsch ist. Unsere Kulturen sind so unterschiedlich und viele der Menschen sind so arm das sie mögliche Gelegenheiten nutzen würden um kriminell zu werden, wenn es ihnen weiterhilft! Das liegt sicher nicht daran, dass es grundsätzlich schlechte Menschen sind, jeder Mensch ob schwarz oder weiß würde zu diesem Verhalten neigen, wenn er in der Armut und Kriminalität aufwächst wie es hier viele tuen!
Unsere Kulturen sind an vielen Punkten so unterschiedlich, dass schon einfache Gesellschaftliche Kleinlichkeiten schwierig werden können, weil man sich nicht versteht und dabei rede ich nicht von den Sprachebarrieren. Zum Beispiel sind die Gesellschaftlichen Werte in Afrika ganz andere, man definiert sich hier lange nicht so extrem über den Beruflichen Erfolg wie bei uns. In Deutschland ist Ehrgeiz auf Aufstiegsmöglichkeiten oftmals Ansporn für gute Arbeit. Das gibt es hier nicht! In Afrika wir gearbeitet um zu leben wohingegen man es in Deutschland fast schon umdrehen könnte und behaupten könnte, es wird gelebt um zu arbeiten. Was richtig und falsch ist, muss jeder für sich selbst entscheiden, jedoch sind die Kulturellen Unterschiede wirtschaftlich natürlich gravierend und für jeden Deutschen Arbeitgeber nicht einfach zu Händeln!
Wobei wir beim nächsten schwierigen Punkt sind und das ist die Bildung! Bildung ist so wichtig für ein Land! Ich muss mit jemandem darüber diskutieren was 2x4 oder 4x2 ist. Oder woher sollen denn unsere Jungs wissen was wie schmecken muss oder wie man sich am Gast verhalten muss? Die meisten waren noch nie in einem Restaurant und manche haben nicht einmal eine richtige Küche zuhause!  Auch wieder schwierig für den Arbeitgeber.

Für mich die ich mit den Jungs in der Küche stehe schwank es häufig zwischen, ich muss die jetzt alle packen schütteln und dann fressen, und ich will mich nur noch verkriechen und aufgeben aber andererseits sind sie trotz allem so glücklich, viel fröhlicher als viele Deutsche! Alle zusammen sind sie lustig, freundlich, herzlich und hilfsbereit. Es ist wirklich nicht immer einfach!
Hier geht es um Menschen und jeder hat ein eigenes Weltbild, eine eigene Meinung und eigene Erfahrungen. Bei diesen ganzen Erfahrungen geht es um so herznahe, emotionale, existentielle und grundlegende Dinge, dass alles macht es wirklich nicht einfach.

Mein Fazit ist ganz klar, es gibt noch viel zu tun und die Gesellschaftlichen Unterschiede bei den Hautfarben (weiß, farbig und schwarz) sind für mich immer noch ganz klar spürbar. ABER es muss auf beiden Seiten was getan werden. Die einfache Seite, die der Weißen, Vorurteile abzulegen und genauso einfach nur den Menschen zu sehen ist schon in vollem Gange. Jedoch glaube ich das die wirklich schwierige Aufgabe wird genauso zu einem Umdenken zu bewegen bei den Schwarzen.

Es funktioniert nicht, wenn wir nur auf einer Seite ein Umdenken bewegen. Dass merke ich schon in der Küche ganz deutlich, für mich mit meiner Bildung, meinem Wissen das ich in meinem Leben aufbauen konnte, ist ein Einfaches bei neu Begegnungen mit anders farbigen Kollegen keine Vorurteile zu haben. Aber für sie ist es super schwer in mir einfach nur den Koch oder die Freundin zu sehen. Sie brauchen viel länger um MICH wahrzunehmen. Nicht nur das blonde Mädchen mit der Projektion von allem was sie von Menschen wie mir zu wissen, sondern mich als Persönlichkeit. Und nur, wenn das gegeben ist auf beiden Seiten kann sich meiner Meinung nach wirklich was verändern. 

Eine ganze Weile ist vergangen


Seit meinem letzten Eintrag sind inzwischen einige Monate vergangen. Bis zum 27. April war ich noch in Südafrika. Danach bin ich nach Namibia geflogen für meinen nächsten Job in Windhoek in der Heinitzburg.

In meinen letzten Wochen Südafrika habe ich noch einiges erlebt. Wie schon in dem letzten Eintrag erwähnt, habe ich einige Wochen bei Julie und Anne in Table view gewohnt. In der Zeit habe ich noch viele tolle Leute kennen lernen dürfen und herznahe Erlebnisse gemacht.
Ich habe Zeit mit den zwei Brüdern Daniel und Stephan verbracht die beide Südafrikaner sind und mich herzlichst in ihrer Familie und Freundeskreis aufgenommen haben. Daniel habe ich durch die liebe Julie kennen lernen dürfen. Ein ganz tolles gemeinsames Erlebnis war gegen Ende unserer gemeinsamen Zeit, als mich die beiden Jung nach Hause eingeladen haben und ich in der Küche von Mama für 10 gemeinsame Freunde gekocht habe. Nach dem Essen haben die beiden für alle Musik gemachten (was sie sehr gut können! https://soundcloud.com/southpaw_band/starfish). Einfach schön, wenn jeder beiträgt was er so am besten kann und alle es gemeinsam genießen. Am Nächsten Tag kam die Mama und hat die Jungs gebeten uns doch ein traditionelles essen zuzubereiten ( potjie, ein traditioneller Lammeintopf im traditionellem Topf auf dem Feuer) seeehr lecker! Tolle Erfahrung, ich nenne es soul-food, Essen mit Seele.
Zwischen durch haben wir dann noch die netten Holländer von KD Soundsystem kennen lernen dürfen. Eine Gruppe DJ die auf einer Tournee durch Afrika waren und Freunde eines Freundes sind.
Weniger schön die Geschichte wie ich meinen Geldbeutel verloren habe. Diese Geschichte könnte Seiten füllen, mir ist aber vor allem die Pointe wichtig, nämlich das Gefühl und die Erfahrung ganz ohne Geld in einem fremden Land zu stehen. Die Erfahrung das Gewalt nicht nur körperlich sein kann. Nachdem ich ihn verloren hatte (wir wohnten in einem geschlossenen Komplex) habe ich den Securitys am Gate Bescheid gesagt das ich ihn verloren haben und sie sich melden sollen, wenn sie ihn finden.  Dass haben sie eine Woche später dann auch, nachdem ihn Jemand gefunden hat. Nur das sie nachts um 12 an unserer Tür standen und mir erzählt haben sie haben Jemand der Jemand kennt der den kennt der den Geldbeutel hat und sie würden mit dem der den kennt der ihn hat später wiederkommen. Ich sagte überklüglich ja klar, bitte kommt mit meinem Geldbeutel. Um 6 uhr morgens kamen dann zwei weitere Männer. Nachdem sie geklopft hatten haben wir beschlossen um die Uhrzeit nicht alleine mehreren Männern vor der Türe auf zu machen. Da haben sie angefangen an unserm Türschloss rum zu machen und wir haben Panik bekommen, dass sie versuchen könnten rein zu kommen, da sind wir aufgestanden und haben durch das Fenster mit ihnen gesprochen! (hat sich rausgestellt, dass sie keine Chance hatten das Schloss zu knacken war mehr um Angst zu machen gedacht) Leider weit und breit kein Geldbeutel nur erneute Fragen und Erpressung für Finderlohn. Na ja Ende vom Lied zwei Wochen später, einige Gespräche mit der Polizei, dem Manager der Anlage, einigen Spielchen der Security die Spaß daran hatten junge weiße Mädchen unter Druck zu setzten mit dem Gedanken an Geld als Belohnung für das wieder finden, habe ich den netten Menschen ausfindig machen können der ihn gefunden hatte und gar keine bösen Absichten hatte. Was bleibt war ein ungutes Gefühl denn die Leute denen wir vertrauern sollten haben versuch uns Angst zu machen und zu erpressen. Aber dank Annes Freund Matt der auch die Landessprache spricht und selbst schwarz ist habe ich mich nie alleine oder Machtlos gefühlt. Einige Zeit später wird einem dann doch klar das solche Situationen einen unbewusst mehr belasten als man in der Situation selbst merkt. Vielleicht auch zum Selbstschutz.

Ja und eine Woche vor Abflug hab ich dann doch noch die Kurve bekommen für die Garden Rout mit kleinen Start Schwierigkeiten, da es Probleme mit meinen gelt Karten gab (mal eingezogen, mal gesperrt…alles fing damit an das ich meinen Geldbeutel verloren hatte und die Karten gesperrt waren.)
7 Tage Tour mit dem Bez Bus den ich sehr empfehlen kann (ein Bus der entlang der entlang der Küste von Hostel zu Hostel fährt, Tickets sind nicht ganz billig aber es lohnt sich als alleine reisende sehr) Erster Stopp Wilderness in einem Hostel das mir von Juli sehr ans Herz gelegt wurde. Die Wildfarm ist eine ehemalige Farm und liegt oben auf dem Berg abgelegen und ruhig. Sie wird von zwei Brdern liebevoll bewirtet als Hostel. Man fühlt sich direkt zuhause. Hier war ich zwei Nächte und habe einen langen Ausritt mit dem Pferd gemacht durch die dichten Wälder die fast schon an einen Jungel erinnern.
Weiter ging es dann zum Addo elefant park. Zwei Tage Safari im Auto und auch zu Pferd. Kann ich sehr empfehlen, jeder der reiten kann sollte das machen ist eine Wahnsinns Erfahrung mit den Zebras durch die Steppe zu fegen! Ganzanders als im Auto.
Von hier hab ich mich wieder auf den Weg zurück gemacht nächster Stopp war in Jeffreys Bay wo ich mich mit einer alten Freundin, WG Kameradin und Kollegin getroffen habe. gemeinsam Sandboarding, tolle Erfahrung! Zuerst war ich in einem in Island Vibe, von denen gibt es mehrere auf der Garden Rout, das in Jeffrys Bay ist traumhaft gelegen direkt am Strand etwas höher gelegen mit Blick auf das Meer. Bekannt ist dieses Hostel fürs surfen und Party. Da ich spontan entschieden habe in Jeffreys Bay auszusteigen hatten ich mir bei der Hostel Auswahl nicht so viel Zeit gelassen und bin ebenso spontan dort ausgestiegen. Tolles Hostel, saubere Zimmer nette Angestellte, aber wie ich feststellen musste nicht das richtige für mich. Die Leute und die Stimmung war eher unangenehm für mich, da bringt die ganze tolle Lage nichts.  Deswegen habe ich nach einer traumhaften Nacht in einer kleinen Holzhütte mit Blick aufs Meer entschieden umzuziehen in das Hostel meiner Freundin.  (Ubuntu Backpackers) Dieses ist wesentlich kleiner, sehr Familiär und lange nicht so modern und Groß. jedoch ist es mit sehr viel Liebe eingerichtet und man lernt schnell neue tolle Leute kennen und dank dem coolen surf Lehrer und seinem VW Bus ist surfen auch ein Stück vom Strand weg gar kein Problem. Wieder um eine Erfahrung reicher, Anna mag wohl lieber die kleinen Familiären Hostels J
Nach zwei ein halb Tagen in J-Bay musste ich dann die Strecke nach Cape town in 10 Stunden Fahrt am Stück abrocken. Doch ich wurde herzlich für eine letzte Nacht bei der lieben Janna und dem netten Bruce aufgenommen. Janna ist eine alte Freundin der Tochter meines Chefs. Um viele Ecken und doch gefunden und verliebt! Selten einen Menschen mit so großem Herzen kennen gelernt. Auf diesem Weg noch mal vielen Dank für alles, ihr seid zwei ganz tolle Menschen!
 Ja und dann war am letzten Tag noch einiges zu erledigen, in Table view bei Anne vorbei meine restlichen Sachen packen. Anne hat ich dann mit einem Abstecher zum letzten Mittagessen im Pakalolo an den Flughafen gefahren und um 17 uhr ging dann mein Flug von Cape Town nach Windhoek.

Ja so ging Südafrika zu ende. Eine Wahnsinnig tolle aufregende, Erkenntnis reiche, spannende und ich kann sie gefühlt als sehr würzig und farbig bezeichnen. Ich habe nicht besonders viel von diesem riesen Land Südafrika gesehen, aber ich habe mein Herz hoffnungslos an Cape Town verloren. Kapstadt hat seinen ganz eigenen Charme mit vielen hoffnungsvollen jungen Leuten. Mit Armut, Gewalt und Dreck an manchen stelle. Dieser riesen Berg der wie eine Höhere Macht mit guten Mut über allem wacht. Diese vielen lauten und impulsiven Menschen auf den Straßen. Wer einmal in Cape Town war wird wieder kommen. Ich hatte sehr viel Glück bei den vielen Menschen die mir über den Weg gelaufen sind ohne dass ich mich darum bemüht habe!
Alles fing auf dieser fantastischen Farm an mit Susanne und Jürgen, mit Jen und Jost. Was ihr dort leistet ist was ganz besonderes! Und meine ganzen tollen Kollegen, danke an Maddy Philipp, Justin, Manuel und Simon für diese tolle Zeit!
Meine weitere Zeit in Table View, mit Julie und Anne, Matt, Linnea und den Roaches. Ihr habt mir ein neues zuhause gegeben! Danke an Bruce und Janna for taking care of me!

Und so ging Südafrika zu ende.

Donnerstag, 9. Juni 2016

nexte Station, Namibia!

Zu Besuch zuhause bei meiner Arbeitskollegin und Freundin Nevelly


Nevelly ist 25 und wohnt mit Oma ihrer und der hochschwangeren Cousine in der selbst gebauten Hütte vor der wir stehen. Ihr größter Schatz ist ihr 5 jährige Tochter. 

ihre Oma eine stolze Herero Frau und sehr beeindruckende Persönlichkeit 

Anflug auf Namibia

Hotel eigener Pool

Tibor Raith, Neville und ein teil des Teams bei der Besprechung der neuen Vorspeißen


Hotel Terrasse zum Sundowner 

Tatar von Beef und Oryx

Black Forrest Dessert


Springbock Rücken

Schwarzwälder selbstgemacht in Afrika


zur Freude meiner Mum habe ich am Sonntag ihrer Ankunft einen Besuch in der Kirche im Township mit Freunden organisiert. Tolle Erfahrung! Die einzigen Weißen weit und breit unter Hunderten von Schwarzen.. . Wir waren die Attraktion .
mit Mama in Etosha 

Etosha, was eine Erfahrung!!

Wahnsinnige Landschaft zum verlieben..

kleiner Teil des Teams

Eland, 100kg pro Bein

meine Lieben :)

stolzer Küchenchef!
Schon zu Beginn meines Aufenthaltes hatte mir Neville erklärt das Namibia das Weltbeste Fleisch hat. Ich war natürlich skeptisch, den Satz habe ich in Afrika schon öfter gehört... Aber JA ich kann es bestätigen! Es ist unglaublich gut und das hat einen ganz simplen Grund, hier gibt es keine Massenhaltung der Nutztiere wie wir sie kennen. Die Tiere werden hier auf weitläufigen Farmen frei lebend aufgezogen. Sie fressen karges Gras und laufen viele Kilometer am Tag. Das alles schmeckt man! Fleisch zu kaufen, zu essen und zuzubereiten macht hier einfach Spaß! Der Bezug zu den Tieren und dem Fleisch ist ein ganz anderer als in Europa! Hieran sollten wir uns ein Beispiel nehmen, liebes Deutschland!



uuups, zu viel passiert und ich hab nicht geschrieben

meine liebe Julie mit Linnea zusammen an unserem letzten Abend

Julie hat bevor sie nach Table view kam bei einer Gastfamilie gewohnt und in deren Schule mitgearbeitet. Zum Abschied habe ich Julie in den kleinen Ort nach Pella begelietet.

Wilderness

die kleine Tochter einer Frau aus England die ich in Wilderness im Hostel kennen gelernt habe. Drei Generationen, Oma zur Unterstützung, Mama und Baby. 

Hanno, ein Mitarbeiter und begandeter Sänger der Farm in Wilderness

meine Holzhütte mit spektakulärem Blick aufs Meer in Jeffrs Bay Island Vibes

Signal Hill vom Cape of good hope auf dem Weg in die Stadt

National Park Cape of good Hope am Lighthouse

Roach brothers im Pakalolo

Jeffrys Bay

Wilderness Beach
so zieht man in Südafrika um! was ich erst beim Vorbeifahren sehen konnte war das ganz oben auf alle den Sachen noch die restliche Familie sahs..

Eddo National Park

Eddo

Wilderness

Wilderness Wildfarm